Zeit der Asche: Der Höllenritterhügel

Der weitere Verlauf meines Berichtes über unsere Erfahrungen mit “Zeit der Asche” machen es unverzichtbar das ich mehr vom Inhalt preis gebe. Daher hier eine sehr deutliche:

SPOILERWARNUNG

Jeder der den Abenteuerpfad noch selbst spielen möchte sollte NICHT weiter lesen.

Roll20 vs. FoundryVTT

Nachdem die Unklarheit über das erste größere Ziel vom letzten Mal beseitigt war, machen sich die Helden auf zum Höllenritterhügel. Wir sind mit Roll20 eingestiegen weil das kostenlos nutzbar ist.

Für mich als Spielleiter war das Einrichten leider nicht so einfach. Da ich nur die kostenlose Variante genutzt habe musste ich alle Monster manuell erstellen. Hinzu kam das man das mit dem dynamischen Licht nicht nutzen konnte und ich so manuell Schritt für Schritt die Karte aufgedeckt habe. Nach der zweiten Sitzung habe ich mich dann über FoundryVTT informiert. Der Plan war zunächst das ab dem nächsten Teil zu nutzen, doch die Einrichtung und Nutzung war so einfach das ich auch den Rest des 2. Teils damit abgebildet habe.

In die Festung

Die Helden waren tatsächlich sehr vorsichtig was das Erkunden der Festung angeht. Die Goblinhunde zu Beginn wurden bestochen und dann gibt es aber erst in den nördlichen Flügel.

Der Kampf mit den Totenschilden war recht heftig aber auch recht dynamisch weil alle versuchten sich gut zu positionieren um zu schlagen oder mit Bogen zu treffen.

Das mit den Worgen Welpen haben die dann halb interessant geregelt, zumindest nachdem sie merkten das der Worgen “Papa” nicht am Wohlergehen seiner Welten interessiert war. Ein Welpe hat diese Entscheidungsfindung dann nicht überstanden.

Richtig interessant wurde es bei den Skeletten weil die Helden zunächst sofort wieder aus dem Raum raus sind und die Tür blockiert hatten. Ausgespielt mit Initiative und im Bewegungsmodus hat das alles gut geklappt. Dafür war die Fledermaus dann eine Überraschung und auch die Ratten haben besonders dem Zwerg, der meistens an vorderster Front steht, arg zu gesetzt. Irgendwo hier war dann auch mal ein kritischer Fehlschlag beim Wunden versorgen des Druiden was den Schurken fast umbrachte.

Mit nur wenig Hilfe trafen die Helden dann doch zuerst auf den Höllenritter Alak Stagram bevor es auf den Hof im Zentrum der dann richtig rund ging. Dort wurde es dann gleichzeitig witzig und gefährlich. Zoff, der Halbling-Schurke hatte die geniale Idee zum Seil zu sprinten wärend die anderen den Grauladon bekämpfen sollten. Blöd nur das der Halbling noch angeschlagen war (die oben erwähnte, fehlgeschlagene Heilung trug dazu erheblich bei) und der Grauladon nicht wirklich langsam ist. Die Initiative Reihenfolge tat ihr übriges und so lag Zoff dann schnell am Boden mit exakt 0 Lebenspunkten.

Glücklicherweise klappte dann sowohl Erholungswurf als auch die Heilung und auch der Kampf mit dem Grauladon lief dann, dank der Hilfe von Alak recht schnell ab.

Die Diskussionen mit Calmont und der Rest verlief dann eher ab wir erwartet, wobei die Gruppe doch etwas mehr Informationen durch geschicktes Fragen hätte bekommen können.

Belohnung

Eine meiner Befürchtungen war, das die Helden nicht genug Erfahrungspunkte sammeln würden. Da haben wir dann zusammen so geklärt das wir mit Meilensteinen arbeiten. Der Level Up erfolgte also nachdem der obere Teil der Zitadelle “gesäubert” war.

Die restlichen Belohnungen waren dann eher Nebensache, obwohl die Helden doch eine gewisse Neigung zur Gier zeigen.

Fazit

Nach einem Abenteuer fällt mir immer so viel auf was ich hätte besser machen können, es dauert wohl doch noch eine Zeit lang bis ich mich wieder ans Leiten gewöhnt habe.

Das Abenteuer selbst ist sehr gut geschrieben und die Erklärungen und Zusammenhänge sind gelungen. Die Gruppe rauft sich langsam zusammen und man schon merken wie sich jeder in seine Rolle einfindet. Vor allem aber scheint es allen Spaß zu machen weil nach jeder Sitzung sofort die Frage kommt wann wir weiter machen können. Der ursprüngliche Plan einmal im Monat zu spielen wurde schon auf alle 2 Wochen geändert. Das ist für mich das wichtigste.

Der Umstieg auf Foundry war ein großer Gewinn, in jedem Fall für mich, weil es vieles sehr viel einfacher machte.

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