Weltenband

Die Welt von Golarion im Detail

Verlag: Paizo
Übersetzung: Ulisses-Spiele
Seite: 138
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Bewertung: 5/5

Der Weltenband zu Pathfinder 2 ist in meinen Augen das beeindruckenste Buch zu Pathfinder 2 bisher. Hier wird die Geschichte von Golarion, insbesondere des Bereiches der Inneren See näher gebracht. Aufgeteilt in die Regionen die man schon aus den Grundregeln kennt wird Schritt für Schritt der Aufstieg und Untergang von Imperien und die Entwicklung der einzelnen Völker genauer beschrieben.

Folgende Punkte machen den Band so genial

Die Welt Golarion ist nicht neu

Bereits 2007 mit der Veröffentlichung der ersten Pathfinder wurde Golarion als „neue“ Welt geschaffen und alle Produkte die seit dem von Paizo seit dem erschienen sind beschäftigen sich mehr oder weniger mit der Ausschmückung dieser Welt.

Die Welt wird konsistent weiter entwickelt

Bei anderen Fantasy-Welten (DSA mal außen vor) geschah viel der Entwicklung über Romane und weniger durch Abenteuer, das ist bei Pathfinder schon immer anders gewesen. Angefangen mit dem Abenteuerpfad „Erwachen der Runenherrscher“ hat sich das Gesicht der Welt mit dem Geändert was den Spieler präsentiert wurde. Die durchaus vorhandenen vielfältigen Romane und Comics spielen auch in der Welt und nutzen teilweise auch die Geschehnisse aus den Abenteuern, sind aber nicht das bestimmende Mittel.

So wird gewährleistet das es eine offizielle Geschichte gibt nach der man sich richten kann.

Die Welt ist mehr als einzelne Länder

Bisher kannte ich Fantasywelten als den aktuellen Stand. Es wurde nicht so viel Kraft darein gesteckt zu erklären wie bestimmte Dinge entstanden sind. das ist hier anders. Es wird viel Wert darauf gelegt den Werdegang von alten Imperien, das Wechseln der Herrschaftsformen und -gebiete und auch sowas wie Völkerwanderungen einzubauen. Genau das macht die Welt interessant und lebendig.

Die Welt ist phantastisch

Es ist nicht ein herausragender Punkt der interessant ist, es sind so viele. Sei es die Beschreibung der Metropole Absolom, die unglaublichen Wunder in Nex oder die raue Schönheit des Nordens. All das wird in wortgewaltiger Pracht dargestellt.Alleine von der Beschreibung her möchte man sich schon auf den Weg machen die Welt zu erkunden.

Die Zeichnungen

Oftmals reichen Worte nicht aus und so ist dieses Buch auch dasjenige das mit den imposantesten Zeichnungen aufwarten kann. Die Wesen und Orte erzeugen oftmals ein unerfüllbares Fernweh. Man möchte Absalom vom Meer aus sehen, die hängen Stadt Teskra oder auch den Zornspann in Magnimar.

Regelelemente

Jede Region die im Buch erwähnt wird bringt eine Reihe von neuen Hintergründen mit sich sowie jeweils einen neuen Archetyp. So gibt es zum Beispiel den Runennarbenträger oder den lebeneden Monolith. So kann man seinem Charakter noch mehr Tiefe verleihen und in fest in die Welt von Golarion einbinden.

Fazit

Für mich ist ein Fantasy Rollenspiel ohne Welt nicht viel wert. Regelelemente sind oft austauschbar daher macht viel des Reizes eines Spiels die zugehörigen Quellenbücher aus. Hier kann Pathfinder eindeutig überzeugen, auch weil Regeln und Welt so geschickt verbunden sind.

Aber auch ohne die Pathfinder Regeln ist das ein interessante Betrachtung einer Fantasywelt, wie sie entstanden ist und sich entwickelt hat.

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