Ahiga wuchs auf den weiten Steppen des Storval Plateaus im Skoan-Quah, dem Schädelklan der Shoanti auf. Schon früh war klar, dass er eine besondere Verbindung zu Tieren hatte, was seinen Vater Odakota, einer der besten Jäger des Quah, sehr stolz machte. Bereits als Junge schien es so als könne er mit Tieren reden und sie würden seine Wünsche erfüllen. Seine Mutter Takchawee, die Schamanin des Quahs sah in ihm die Zukunft des Quahs da sie hoffte durch ihn die Verbindung zu den tierischen Totem Geistern zu stärken. Diese Hoffnung wurde bekräftigt als er eines Tages von einem Ausflug in die Aschlande mit einer Wölfin und ihren Welpen zum Quah zurückkehrte. Dies brachte ihm den Beinamen “Wolfkin” ein. Zu einem der Welpen, Tanka entwickelte er ein ganz besondere Verbindung. Alles schien perfekt zu sein doch nach und nach schlief seine Mutter Takchawee unruhiger und schien verstört zu sein.
Eines Nachts dann schrie sie ihm Schlaf laut auf, schreckte aus dem Schlaf hoch, schaute Ahiga zunächst verwundert und dann eher enttäuscht und schließlich verärgert an.
“Geh!” rief sie, “Geh zu Deiner Sichel, der Feder und der Faust. Geh, wenn Dir unser Quah so egal ist.”

Ahiga wusste nicht was er tun sollte, doch die Schamanin eines Quah war sehr mächtig und so blieb ihm nichts anderes übrig als das Quah zu verlassen. Sein Vater begleitete ihn noch ein Stück, doch er war dem Quah verpflichtet und liebte auch seine Frau.
Ahiga zog los, seine Wölfin Tanka an seiner Seite. Er wandte sich nach Osten, da dies der schnellste Weg aus dem Bereich der Shoanti war. Er wusste, dass eine solche Verbannung sich sehr schnell auf dem Storval Plateau herum sprechen würde und kein anderes Quah einen Verbannten aufnehmen würde.

Die “Zivilisation” war ihm zwar fremd aber er passte sich doch schnell so weit an,dass er durch Gelegenheits Aufträge für seinen Unterhalt sorgen konnte. Die Natur bot ihm zwar Nahrung und Schlafplatz doch Kleidung, Waffen und sonstige Ausrüstung bedurften ebenfalls der Unterhaltung und so kam er nicht ganz ohne Gold aus. Zudem merkte er dass das Leben als kompletter Einzelgänger ihm auch nicht wirklich zusagte.
Ein Auftrag brachte ihn schließlich nach Macridi, einer kleinen Stadt in Druma und hier gab es eine Begegnung, die sein Schicksal abermals verändern sollte. Er hatte gerade den Lohn für die Begleitung einer Karawane bekommen und bahnte sich den Weg durch eine Menschenmenge als Tanka ein kurzes Knurren von sich gab, das klar vor einer Gefahr warnte. Blitzschnell drehte er sich um, eine Hand an dem mächtigen Hammer, den die Shoanti Erdbrecher nennen und die ander umfasst den Arm des Diebes, der ihm sein Gold stehlen wollte.
Doch Ahigas Augen fielen zunächst auf die Sichel, die am Gürtel der jungen Elfin hing, die versucht hatte, ihn zu bestehlen. Seine Mutter hatte was von einer Sichel erzählt, sollte dies seine Bestimmung sein? Er musste mehr erfahren und so machte er dieser Elfin – Jynariel war ihr Name – deutlich, dass Stehlen unehrenhaft sei und dass sie ihn von nun an begleiten würde. Die Elfin schien das recht gelassen über sich ergehen zu lassen und war offenbar erleichtert, nicht mehr alleine zu sein. Sie zog mit ihm weiter bis sie schließlich in Händlers Rast landeten und dort aber all ihre Goldreserven aufgebraucht hatten.
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Zeichnungen sind alle von der wunderbaren Isuna.